THE WYLD THING
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Yoga wird oftmals nur mit Bewegung und dem körperlichen Part in Verbindung gebracht. Wenn wir sagen „Ich mache Yoga“ haben die meisten gleich das Bild der physischen Yogapraxis, der Asana-Praxis im Kopf. Aber zum Yoga gehört so viel mehr als nur die die Bewegung bzw. die Asanas.

Die verschiedenen Bestandteile des Yogas hat Patanjali im Yogasutra im achtgliedrigen Pfad des Yogas zusammengefasst. Die siebente Stufe ist die Meditation, danach folgt Samadhi – die Erleuchtung. Das heißt, die Meditation ist genauso ein Bestandteil einer umfassenden Yogapraxis wie die Asanas.

Was Meditation genau ist, die wichtigsten Gründe, wieso du regelmäßig meditieren solltest und wie dir das gelingt, verraten wir dir im heutigen Blogbeitrag.

Meditation ist nicht Nichts-tun

Viele Menschen gehen davon aus, dass Meditieren mit Nichts tun gleichzusetzen ist und dass es darum geht, absolut gar nichts zu machen. Doch das stimmt nicht. Von außen mag es so wirken, als ob beim Meditieren nichts passiert, doch im Inneren tut sich während der Meditation so einiges.

Die Meditation ist ein Zustand der geistigen Achtsamkeit, bei welcher es darum geht, die eigenen Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen. Das Ziel der Meditation besteht allerdings nicht darin, die Gedanken zu stoppen. Das kann zwar durchaus passieren – aber genauso wie es während des Meditierens Momente geben wird, in denen keine Gedanken aufkommen, wird es auch Momente geben, in denen ganz viele unterschiedlichste Gedanken und Gefühle auftauchen. Das zu beobachten und zu akzeptieren ist Meditation.

Übung macht den Meister

Aber, wir geben es offen und ehrlich zu: Es ist meistens gar nicht so einfach, die eigenen Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen. Ohne dich entmutigen zu wollen, lass dir gesagt sein, dass es dir zu Beginn vielleicht etwas schwerer fallen wird. (Spoiler: Aber es lohnt sich auf jeden Fall, dranzubleiben!)

Sich still hinzusetzen, ruhig zu werden und das ständige Tun für ein paar Minuten am Tag sein zu lassen, wo wir es doch so gewöhnt sind, ständig in Bewegung zu sein, ist eine große Herausforderung – vielleicht eine der größten im Yoga. Doch eines können wir dir auch versprechen: Je öfter du meditierst, desto leichter wird es dir fallen. Frei nach dem Motto: Übung macht den Meister.

Gedanken beobachten und ziehen lassen

Ein weiterer Punkt, der mindestens genauso wichtig ist: Es geht bei der Meditation keinesfalls darum, Gedanken oder Gefühle zu ignorieren, sie zu verdrängen oder zu unterdrücken. Das Gegenteil ist der Fall: Während einer Meditation sollst du sehr wohl alles aufkommen lassen, was aufkommen möchten, es beobachten und dann – und das ist mitunter der wichtigste Part – alles weiterziehen lassen. Du kannst dir vorstellen, dass deine Gedanken, die während der Meditation aufkommen, Wolken sind. An die kannst du dich nämlich auch nicht festklammern, sondern lässt sie einfach weiterziehen, ohne dich zu ärgern.

Dadurch lernen wir auch, uns nicht mit unseren Gedanken zu identifizieren. Wir können damit unseren Geist beruhigen und den Fokus von der Außenwelt in unsere Innenwelt richten. Doch mehr zu den Benefits regelmäßiger Meditation erfährst du jetzt:

Die wichtigsten Gründe, regelmäßig zu meditieren

Nun, wo du weißt, was Meditation überhaupt ist, möchten wir dir die wichtigsten Gründe verraten, warum du beginnen solltest, zu meditieren – am besten gleich heute noch.

Du entwickelst mehr Achtsamkeit im Alltag

Wenn wir regelmäßig meditieren, beeinflusst das unser Gehirn. Unsere Hirnnetzwerke verändern sich. Wie zum Beispiel die Aufmerksamkeitsnetzwerke. Dadurch entwickelst du auch mehr Achtsamkeit in deinem Alltag.

Du kannst besser mit Stress umgehen

Unser Alltag ist geprägt von Stress, die digitalen Medien und die ständige Erreichbarkeit tun ihr Übriges. Umso wichtiger ist es, unserem Geist und uns selbst bewusste Pausen zu gönnen und Stress aktiv zu senken.

Durch regelmäßige Meditationspraxis verändert sich die Hirnaktivität. Unser Herzschlag wird langsamer, die Atmung tiefer. Während der Meditation kommt es zum Stressabbau. Denn während du meditierst werden kaum bis wenige Stresshormone ausgeschüttet. Das wiederum hilft unserer Gesundheit, denn Stresshormone schwächen unser Immunsystem. Und Hand aufs Herz: Ein starkes Immunsystem kann jeder von uns gut gebrauchen.

Meditation ist Entspannung für Körper und Geist

Meditation zählt zu den effektivsten und beliebtesten Entspannungsmethoden für Körper und Geist und führt zu mehr Wohlbefinden. Du richtest deine Aufmerksamkeit auf dich selbst, darauf, was du denkst, deinen Körper und Emotionen und erfährst so einen tiefen Zustand der Entspannung.

Du richtest den Blick nach Innen: Wer bin ich wirklich?

Der wichtigste Mensch in deinem Leben bist du. Oft fehlt uns aber die Verbindung zu uns selbst. Denn im stressigen Alltag kümmern wir uns um alles und jeden und sind mit unserem Kopf überall, nur nicht bei uns selbst.

Wenn du regelmäßig meditierst, nimmst du dir aber bewusst Zeit für dich und deine Gefühlswelt und kannst dich so besser kennenlernen und herausfinden, was in dir vorgeht.

Du identifizierst dich weniger mit deinen Gefühlen und Gedanken

Wir erinnern uns an die Wolken: Bei jeder Meditation, die du machst, lernst du, Gedanken und Gefühle wahrzunehmen, ohne sie zu beurteilen, sie zu verändern oder darauf zu reagieren. Dadurch gewinnen wir Abstand zu unseren Gefühlen, können sie neutral anschauen und lernen, uns nicht mit ihnen zu identifizieren.

Du entwickelst ein Gefühl von innerem Frieden

Wie bereits erwähnt, ist Meditation perfekt geeignet, um Stress abzubauen. Im hektischen, lauten Alltag hilft uns Meditation dabei, Sorgen und Ängste hinter uns zu lassen und Ruhe zu finden. Dadurch verspüren wir ein Gefühl des inneren Friedens. Je öfter du meditierst, desto mehr verfestigt sich das Gefühl des inneren Frieden und desto weniger gestresst bist du.

Du schläfst besser und hast mehr Energie

Einer der wichtigsten Gründe für regelmäßige Meditation: Du hast mehr Energie im Alltag. Wie schon erklärt, wird während der Meditation Stress abgebaut, du gönnst dir regelmäßig Auszeiten und lernst, dich zu entspannen. So steigerst du deinen Energielevel im Alltag

Vor allem bei Ein- oder Durchschlafproblemen kann dir eine abendliche Meditationsroutine dabei helfen, zur Ruhe zu kommen und wieder entspannt zu schlafen. Das führt automatisch zu mehr Energie im Alltag.

Und: Auch als kleine Pause zwischendurch eignet sich eine kurze Meditation perfekt, um wieder Energie zu tanken!

Mehr Mitgefühl für dich und andere

Meditieren steigert die emotionale Intelligenz und unser Verbundenheitsgefühl. Dadurch entwickeln wir nicht nur mehr Mitgefühl für uns selbst, sondern auch für die Menschen um uns herum.

Universal-Heilmittel Meditation

Meditation wirkt also auf unterschiedlichsten Ebenen und hat zahlreiche Vorteile für Körper und Geist, sie ist gut für unser Immunsystem und sorgt für mehr Wohlbefinden.

Meditation ist viel mehr als „Nichts tun“ und kann manchmal auch zu einer Herausforderung werden, die sich aber auf jeden Fall lohnt. Das können wir dir versprechen.

Okay, überzeugt: Aber welche Meditation ist die Beste für mich?

Es gibt unendlich viele Gründe, warum du meditieren solltest – und es gibt mindestens genauso viele Arten, wie du meditieren kannst. Die gängigsten Arten wollen wir die abschließend kurz vorstellen.

Doch bevor wir beginnen, lass dir gesagt sein: Es gibt nicht DIE eine Art zu meditieren und es gibt beim Meditieren definitiv kein richtig oder falsch. Wichtig ist, dass du die für dich passende Variante findest, die du gut umsetzen, regelmäßig praktizieren und in deinen Alltag integrieren kannst. Wenn stille Meditation gar nicht zu dir passt, dann versuch dich an anderen Arten und finde DEINE Art zu meditieren.

Meditationsarten

Bei den Meditationsarten unterscheiden wir zwischen passiven und aktiven Meditationsarten.

Zu den passiven Meditationsarten zählen:

  • stille Meditation: Während dieser Meditation sitzt ruhig da und versuchst einen Zustand der absoluten Ruhe herbeizuführen.
  • Achtsamkeitsmeditation: Du beobachtest deine Gedanken und Gefühle, mit dem Ziel dich nicht mit ihnen zu identifizieren.
  • Konzentrationsmeditation: Hier konzentrierst du dich während deiner Meditation auf etwas, zum Beispiel auf deinen Atem, einen Gedanken oder ein Mantra. Durch diesen Fokus soll der Gedankenfluss gestoppt werden.
  • Beim Bodyscan lenkst du deine Aufmerksamkeit in jedes einzelne Körperteil und nimmst so deinen Körper von Kopf bis Fuß komplett wahr.
  • Die geführte Meditation wird angeleitet und wird einem speziellen Überthema gewidmet. Ein solches Überthema kann zum Beispiel Selbstliebe oder Dankbarkeit sein. Diese Art der Meditation ist besonders für Anfänger geeignet und eignet sich für den Einstieg.

Zu den aktiven Meditationsarten zählt zum Beispiel die Gehmeditation oder Meditationen mit einem Mantra – im Gegensatz zur Achtsamkeitsmeditation wird das Mantra aber laut gesprochen oder gesungen.

Mit Meditation den Tag starten

Na, überzeugt, regelmäßig zu meditieren? Unser Stundenformat Wyld & Miracle Morning ist so konzipiert, dass du nach der Asanapraxis noch genug Zeit hast, zu meditieren. Damit steht einem gelungen Start in den Tag nichts im Wege. Die nächsten Termine findest du, wie immer, im Stundenplan HIER.