THE WYLD THING
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Die Tag-und Nachtgleiche bezeichnet zwei Zeitpunkte im Jahr, an denen Tag und Nacht gleich lang sind. Das heißt überall auf der Erde ist fast genau zwölf Stunden Tag und zwölf Stunden Nacht.

Daher auch der englische Name equinox, der sich aus dem lateinischen ableitet: aequus für equal und nox für night. Daraus wird im Deutschen dann Äquinoktium.

Die Tag- und Nachtgleiche findet einmal im März und einmal im September statt. An diesen Zeitpunkten steht die Sonne genau senkrecht über dem Erdäquator.

Gemeinsam mit der Sonnenwende definieren die Tag- und Nachtgleichen den Ablauf der Jahreszeiten. Auch hiervon gibt es zwei: die Sommersonnenwende und die Wintersonnenwende. Die Sommersonnenwende findet im Juni statt, hierbei handelt es sich um den längsten Tag im Jahr. Die Wintersonnenwende im Dezember ist der kürzeste Tag im Jahr.

Frühlingsbeginn: Es wird wieder wärmer

Das Äquinoktium im März ist der kalendarische Frühlingsanfang aus astronomischer Sicht. Aus meteorologischer Sicht beginnt der Frühling schon einige Wochen vorher. Die Tag- und Nachtgleiche steht also für den Frühlingsbeginn auf der Nordhalbkugel. Die Nordhalbkugel ist dann mehr der Sonne zugewandt und es wird wieder wärmer, die Tage werden länger und die Sonne strahlt. Auf der Südhalbkugel markiert dieser Tag den Herbstanfang.

In vielen Kulturen wurde und wird die Frühlings-Tag- und Nachtgleiche mit Festen zelebriert. Die Kelten zum Beispiel hatten das Fest Ostara, mit dem die Wiedergeburt gefeiert wurde. Die germanische Frühlingsgöttin Ostara gilt als Botin des Frühlings, umgeben von Lichtstrahlen, steht sie für Leben und Wärme. Später würde aus Ostara dann das christliche Oster-Fest, viele Bräuche und Rituale haben es bis in die Gegenwart geschafft.

Tag- und Nachtgleiche: Perfekt zum Manifestieren

Der Frühling steht im Zeichen der Erneuerung und des Aufblühens. Die Erde erwacht zu neuem Leben, Blumen beginnen zu blühen, Tiere erwachen aus dem Winterschlaf, die Sonne strahlt und der Tag wird länger.

Genauso wie die Natur sich wieder bereit macht, zu wachsen, zu blühen, sich zu verändern, kannst auch du die Frühlings Tag- und Nachtgleiche zum Manifestieren und für deine Veränderung nutzen. Die Tag- und Nachtgleiche ist die perfekte Gelegenheit, unsere Wünsche wahr werden zu lassen. Schaff dir, vielleicht zum Sonnenuntergang, einen ruhigen, gemütlichen Ort, schnapp dir Stift sowie dein Journal und nimm dir ganz bewusst Zeit für dich und deine Wünsche, Träume und Ziele.

Wie möchte ich den Frühling für mich nutzen?

Fragen, die du dir, anlässlich der Tag- und Nachtgleiche, stellen kannst: Was möchte ich erschaffen? Welche Samen möchte ich säen? Welche Ziele möchte ich erreichen?

Wenn du deine Ziele formulierst, achte drauf, so eindeutig wie möglich zu sein. Lass keinen Platz für ein Vielleicht, für Spekulationen oder Möglichkeiten. Sei dir ganz bewusst darüber, was du haben möchtest, wie dein Traum, dein Ziel aussieht und formuliere das so konkret und präzise wie möglich.

Licht und Schatten bei Tag- und Nachtgleiche in Balance

Die Tag- und Nachtgleiche markiert einen Tag an dem Licht und Schatten, Tag und Nacht, in Balance sind. Hier herrscht auf dem Planeten also ein Zustand der Harmonie – ein seltener Zustand der Harmonie. Ein Tag, an dem wir erkennen: Es ist etwas ganz natürliches, nicht völlig in Balance zu sein. Sogar der Jahreskreiszyklus schafft es nur zweimal jährlich völlig ausbalanciert zu sein.

Die Tag- und Nachtgleiche ist somit die perfekte Gelegenheit, um dir zu überlegen, wo im Leben du ein bisschen mehr Balance brauchst. Was musst du tun, welche Veränderungen brauchst du, um dich mehr in Balance zu fühlen? Nimm dir an diesem Tag bewusst Zeit, um darüber nachzudenken. Sei dir aber auch darüber bewusst: Es geht niemals um völlige Ausgewogenheit.

Kreiere Balance mit deiner Yogapraxis

Für mehr Balance im Innen und Außen, kannst du Balance-Positionen in deine Yoga-Praxis zur Tag- und Nachtgleiche einbauen. Balance-Positionen unterstützen deinen Gleichgewichtssinn, fördern Mut und schulen deine Geduld. Wir alle kennen doch diese Tage, an denen die Balance nicht so richtig möchte und es scheinbar unmöglich scheint, auf einem Bein zu stehen. Dann ist unsere Geduld ganz besonders gefragt.

Außerdem helfen dir Balance-Positionen dabei, mit beiden Beinen fest im Leben zu stehen. Auf körperlicher Ebene helfen sie dir, dich richtig auszurichten und stärken den gesamten Körper. In mentaler Hinsicht sind Balance-Positionen toll für mehr emotionale Stabilität: Sie lassen dich konzentrierter sein und helfen dabei, Stress loszuwerden. Zusammengefasst: Mit Balancepositionen kreierst du mehr Stabilität im Leben – physisch und psychisch.

Wenn du Balance-Positionen praktizierst, achte auf ein stabiles Fundament. Genauso wichtig wie ein festes Standbein ist deine Körpermitte. Diese gibt dir viel Stabilität. Das heißt: Oberkörper aufrichten, Beckenboden aktivieren sowie Bauch- und unterer Rückenmuskeln. Diese Ausrichtung hilft ganz nebenbei deiner gesamten Körperhaltung.

Unsere liebsten Balance-Asanas:

  • der Baum / Vrikshasana
  • der Halbmond / Ardha Chandrasana
  • Krieger 3 / Virabhadrasana III

Challenge dich mit Armbalances

Der Frühling gehört zu den Jahreszeiten, die mit viel Veränderung verbunden sind. Warum auch nicht die Yogapraxis etwas verändern? Stichwort Arm-Balance-Positionen. Wie der Name vermuten lässt, sind auch diese Asanas Balance-Positionen.

Diese Positionen sind allerdings etwas fortgeschrittener, verlangen etwas mehr Kraft und Stärke, aber vor allem auch Mut von uns. Wenn du das Frühlingsäquinoktium also dafür nutzen möchtest, neue Dinge auszuprobieren: Wie wärs mit der Krähe/Bakasana, die Eight-Angle Pose/Astavakrasana oder Eka Pada Koundinyasana?