Mit Yoga gegen den Winterblues

Die dunkle Zeit des Jahres ist für viele eine Herausforderung. Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken. Man fühlt sich müde, schlapp und kommt gar nicht in die Gänge. Im heutigen Blogbeitrag verraten wir euch, wie ihr mit Yoga gegen den Winterblues ankämpfen könnt.

Tageslicht ist für uns wichtig, das merken wir spätestens wenn die Tage wieder kürzer werden und wir im Dunkeln das Haus verlassen und erst wieder nachhause kommen, wenn sich das Tageslicht schon längst verabschiedet hat.

Wenn uns Sonnenlicht fehlt, frustriert uns das nicht nur, sondern verändert tatsächlich den Haushalt der Botenstoffe Serotonin und Melatonin im Gehirn. Wenn wir zu wenig Tageslicht sehen, wird weniger Serotonin – ein Stimmungsaufheller – produziert. Die Produktion von Melatonin hingegen nimmt zu, weswegen wir auch von Antriebslosigkeit geplagt sind, müder sind und schwerer aus dem Bett kommen.

Stimmungsbooster Yoga

Diese saisonal bedingte Verstimmungen muss man aber nicht hinnehmen, sondern kann auf unterschiedliche Weise dagegen wirken. Prinzipiell kann jede Form der Bewegung gegen das winterliche Stimmungstief helfen, außerdem empfiehlt es sich viel Zeit draußen an der frischen Luft zu verbringen, um die Laune zu heben.

Vor allem Yoga hilft, um sich in der dunklen, kalten Jahreszeit wieder besser zu fühlen. Denn Studien zeigen, dass beim Praktizieren von Yoga Gamma-Aminobuttersäure ausgeschüttet wird. Klingt vielleicht komisch, hilft aber auf jeden Fall Körper, Geist und Seele, hat einen Gute Laune Effekt und sorgt für Zufriedenheit. Zudem werden durch Yogaübungen Stresshormone abgebaut, was ebenfalls für gute Stimmung sorgt.

Ein entscheidender Vorteil von Yoga im Kampf gegen den Winterblues: Wenn dir gar nicht danach ist, das Haus zu verlassen, kannst du deine Matte einfach zuhause ausrollen und ein paar Yogaübungen in deinem Wohnzimmer machen. Du musst nirgendwo hin und brauchst kein Equipment. Schon ein paar Asanas, wie die Yogaübungen genannt werden, reichen aus, um dich besser zu fühlen und die Stimmung zu heben. Und je öfter du praktizierst, desto nachhaltiger profitierst du von diesem Moodbooster.

Yogaübungen gegen Winterblues

Natürlich kannst du jede Art von Yoga machen, die dir gefällt. Wichtig ist, dass du Freude daran hast und regelmäßig praktizierst. Falls dir noch ein wenig Inspiration fehlt, möchten wir dir aber ein paar Möglichkeiten vorschlagen:

Sonnengrüße

Wenn die Sonne sich nicht blicken lässt, lass sie von innen strahlen und mach ein paar Runden Sonnengrüße. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Varianten, such dir deine liebste davon aus und praktiziere sie regelmäßig. Vielleicht sogar gleich in der Früh, um den inneren Sonnenschein in deinen restlichen Tag mitzunehmen und gleich nach dem Aufstehen deinen ganzen Körper zu bewegen.

Apropos Sonnengrüße: Ein besonders magisches Ritual, um das alte Jahr zu verabschieden ist, 108 Sonnengrüße am Jahresende zu praktizieren. Neugierig geworden? Im THE WYLD THING hast du am 31. Dezember die Möglichkeit, gemeinsam mit Gleichgesinnten 108 Sonnengrüße zu praktizieren und das alte Jahr abzuschließen. HIER findest du alle Informationen zum Event und die Anmeldung.

Downward Facing Dog

In so gut wie jeder Yogapraxis findet man sich im herabschauenden Hund wieder. Zu recht, diese Asana hat nämlich zahlreiche Benefits, von denen wir besonders im Winter profitieren können. Der Downward Facing Dog hilft nämlich gegen Stress und Müdigkeit. Außerdem hat es eine ausgleichende und entspannende Wirkung, wenn wir uns im herabschauenden Hund befinden. Die Übung sorgt außerdem für gute Laune und aktiviert die Energie im gesamten Körper.

Herzöffner für positive Gefühle

Unter Herzöffner versteht man im Yoga alle Rückbeugen, bei denen die Brustwirbelsäule gedehnt wird bzw. der Brustkorb geweitet wird. Auf körperliche Ebene stärken diese Positionen, wie Schulterbrücke, Rad oder Wild Thing, die Rückenmuskulatur und dehnen die gesamte Körpervorderseite.

Auf emotionaler Ebene können Herzöffner – nicht nur im Winter – dabei helfen, das Herz zu öffnen. Die Asanas helfen dabei, den Brustraum zu öffnen, der Atmen kann frei fließen und es fällt leichter, loszulassen. Das wiederum unterstützt dabei, negative Gefühle loszulassen und sich für Neues zu öffnen.

Mit Yoga für Neues vorbereiten

Auf symbolischer Ebene steht der Winter für das Ende. Die Bäume werfen ihre Blätter ab, die Tiere ziehen sich zurück und fahren ihre Körperfunktionen auf ein Minimum zurück. Auch für uns Menschen eignet sich die Jahreszeit um den Blick nach innen zu richten und uns zu überlegen, welchen Ballast wir im alten Jahr noch loswerden möchten, um Raum für Neues zu schaffen.

Hüftöffner und Herzöffner um Platz zu schaffen

Um loszuwerden, was wir nicht mehr brauchen, sind Hüftöffner und Herzöffner in deiner Yogapraxis perfekt geeignet. Wie Herzöffner dich unterstützen können, hast du ja bereits weiter oben erfahren.

Die Hüfte zählt zu den wichtigsten Stellen im menschlichen Körper. Man sagt, dass die Hüfte der Sitz der Emotionen sind. Eine offene Hüfte ist also nicht nur für Körper und Bewegung wichtig, sondern auf emotionaler Ebene ebenso relevant. Mit hüftöffnenden Asanas können wir Stress, negative Emotionen und Ballast, den wir nicht mehr brauchen, gehen lassen. Das wiederum wirkt sich positiv auf unsere Stimmung aus.

Unsere liebsten Hüftöffner im Yoga sind Lizard, Malasana, Skandasana und Happy Baby.

An einem besonders grauen, deprimierenden Tag integriere also vor allem herz- und hüftöffnende Asanas in deine Praxis und schau, wie sich deine Laune verändert.

Christmas Flow Yoga & Kekse für die Extraportion Weihnachtsstimmung

Wir finden, der Winter hat nicht nur seine schlechten Seiten. Denn: Winter bedeutet auch Weihnachtszeit. Und wir finden, die Weihnachtszeit kann man gar nicht genug zelebrieren. Deswegen gibt es heuer wieder den Christmas Yoga Flow & Kekse.

Am 4. und 17. Dezember erwartet dich jede Menge Weihnachtsstimmung im THE WYLD THING. Gemeinsam feiern wir die schönste Zeit des Jahres. Der Abend startet mit einem Vinyasa Flow zu einer weihnachtlichen Playlist sowie einer Dankbarkeits-Meditation am Ende der Einheit. Danach gibt es köstliche Kekse, wärmenden Tee und ausreichend Zeit für gemütliches Beisammensein, Quatschen und um unseren wunderschönen Weihnachtsbaum zu bestaunen, der das Studio über die Weihnachtsfeiertage ziert.

Das klingt großartig, oder? HIER geht’s zu allen Informationen und zur Anmeldung.

 

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