Wie du sicher und erfolgreich Armbalance im Yoga übst

Armbalances im Yoga sind definitiv nicht everybody’s darling. Krähe, Handstand und Co sind für viele Yogis mit ganz viel Respekt verbunden: Reicht meine Kraft aus? Bin ich stark genug? Was, wenn ich hinfalle?

Damit du in Zukunft keine Angst vor Armbalances im Yoga haben musst, erklären wir dir im heutigen Blogartikel nicht nur, worauf es ankommt, wenn du auf deinen Armen balancierst, sondern auch, wie du dich richtig darauf vorbereitest und Armbalances sicher und erfolgreich üben kannst. So steht dem Schweben auf deinen Armen nichts mehr im Wege! Worauf wartest du noch? Let’s fly together 🙂

Was sind Armbalancen?

Mit Armbalance werden im Yoga die unterschiedlichsten Asanas bezeichnet, bei denen es darum geht, auf den Händen oder Unterarmen zu balancieren. Zu diesen Asanas zählen unter anderem die Crow Pose, der Handstand, Pincha Mayurasana – der Unterarmstand, aber auch die Eight-Angle-Pose, auf Sanskrit Astavakrasana.

Was braucht es, um Armbalances zu praktizieren?

Die gute Nachricht zuerst: Armbalancen sind gar nicht so herausfordernd und unmöglich zu schaffen, wie man vielleicht glauben möchte. Worauf es ankommt sind eine korrekte Ausrichtung, regelmäßiges Üben und Kraft.

Wenn du Armbalancen im Yoga üben möchtest, braucht es natürlich jede Menge Muskelkraft in unterschiedlichen Körperpartien. Wenn du am Anfang deiner Yogareise stehst, fokussier dich zunächst mal darauf, die entsprechende Kraft aufzubauen, damit du dein Körpergewicht schon bald auf deinen Armen balancieren kannst. Neben Armkraft ist Kraft in Schultern, Bauch und Rücken notwendig.

Tiefenmuskulatur is key

Ein wichtiges Stichwort, wenn es um Armbalance geht ist Tiefenmuskulatur. Anders, als die großen Muskeln, die zur Oberflächenmuskulatur zählen, ist die Tiefenmuskulatur nicht sichtbar. Sie befindet sich unterhalb der Oberflächenmuskulatur, nah an den Gelenken. Dazu zählen die kleinen Muskeln entlang der Wirbelsäule, die die einzelnen Wirbeln miteinander verbinden, aber auch die Beckenbodenmuskulatur und die queren Bauchmuskeln.

Diese Tiefenmuskulatur spielt eine entscheidende Rolle, wenn du Armbalance praktizierst. Sie schenkt die einerseits Stabilität, andererseits ist sie essenziell für die Balance in der Krähe, Handstand oder oder Astavakrasana.

Und sie hilft dir, abseits deiner Yogapraxis, auch im Alltag und sorgt für eine gute Körperhaltung, mehr Beweglichkeit und kann außerdem Rückenschmerzen vorbeugen.

Mit Planks zur Tiefenmuskulatur

Unterschiedliche Plank-Variationen, wie zum Beispiel die Side Plank, aber auch Chaturanga helfen dir, Tiefenmuskulatur aufzubauen. Auch Balance-Übungen auf instabilen Untergrund sind optimal geeignet. Auf dem Weg zu Armbalances, vergiss nicht auf deinen Bauch und arbeite regelmäßig an deiner Core-Kraft.

Kontrolle über deinen Körper

Wenn du dich an Armbalance Posen wie der Krähe oder dem Handstand probiert, solltest du ausreichend Kraft haben, um dich kontrolliert in die Positionen zu begeben. Statt springend oder Schwung holend, solltest du ganz langsam und kontrolliert in die Positionen kommen. Ein guter Indikator ist immer auch dein Atem: Dieser sollte auch in den anstrengenden Asanas ruhig und gleichmäßig fließen.

Handgelenke aufwärmen und kräftigen

Wenn du Armbalances übst, spielen vor allem deine Handgelenke eine wichtige Rolle. Denn in diesen Asanas lastet sehr viel Druck und Gewicht auf ihnen. Die Handgelenke sind allerdings äußerst empfindliche Gelenke. Deswegen nimm dir immer ausreichend Zeit für deine Hände und wärme die Handgelenke entsprechend auf.

Nicht nur das Warm Up ist wichtig, auch die richtige Belastung deiner Hände und Handgelenke ist von Bedeutung. Das gilt nicht nur in Armbalances, sondern immer dann, wenn viel Druck auf deinen Händen lastet, wie zum Beispiel in der Plank Pose oder im herabschauenden Hund.

Richtige Belastung deiner Handgelenke

Wie du deine Hände richtig belastest? Die Hände sollten sich immer direkt unter den Schultern befinden und die Finger weit aufgefächert am Boden liegen. Statt den Handgelenken möchtest du vor allem deine Fingergrundgelenke gut in den Boden drücken. Die Fingerspitzen drücken dabei so fest in den Boden, dass sie schon etwas weißlich werden.

Sei mutig und neugierig

Last but not least braucht es für Armbalancen immer auch die Extra-Portion Mut, Selbstbewusstsein sowie Neugier und einen spielerischen Zugang: Viele Yogis haben Angst, dass die Kraft nicht ausreichen wird und sie womöglich auf die Nase fallen werden. Angst ist allerdings niemals ein guter Begleiter, vor allem nicht im Yoga. Geh spielerisch an die Sache heran, hab‘ Spaß und versteife dich nicht zu sehr auf deine Angst, hinzufallen.

Mit einer regelmäßigen Praxis wirst du schon bald auf deinen Händen und Armen balancieren. Und wenn du doch mal hinfällst, lach darüber und übe weiter. Ganz ehrlich: Das ist uns allen schon mal passiert!

Wieso überhaupt Armbalance?

Armbalancen schauen nicht nur fancy aus und eigenen sich als perfektes Motiv für einen cooles, neues Posting auf Instagram, sie haben auch positive Effekte auf deinen Körper und Geist:

  • Sie stärken Muskelgruppen und trainieren die Tiefenmuskulatur.
  • Sie lassen uns entspannen und zur Ruhe kommen, da wir uns in herausfordernden Armbalance Positionen stark konzentrieren und fokussieren. So können die restlichen Gedanken zur Ruhe kommen und dein Kopf hat mal Pause.
  • Nebenbei trainierst du auch noch dein Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Mut.

Let’s fly together: Armbalance Workshop mit Veronika

Du möchtest mehr über Armbalancen erfahren? Dann komm zum Armbalance Workshop mit Veronika und let’s fly together.

In diesem Workshop erwartet dich ein umfassendes Warm-up der Handgelenke, außerdem lernst du die richtige Alignment und Veronika verrät dir hilfreiche Tipps und Tricks, damit du schon bald sicher und selbstbewusst auf deinen Händen balancieren kannst. Gemeinsam übt ihr Variationen der Crow Pose, Baby Grasshopper, Eight Angle Pose sowie Eka Pada Koundinyasana.

Alle Informationen und Anmeldung zum Workshop findest du HIER.

 

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